Verkehrsqualität

Zugausfälle

Hauptursache für Zugausfälle im NVR ist die intensive Bautätigkeit am Streckennetz und an den Bahnhöfen. Die Arbeiten sind nötig, um zum einen das Bestandsnetz zu sanieren und zum anderen, um Infrastrukturengpässe zu beseitigen und Angebotsausweitungen zu ermöglichen. Wichtige aktuelle Ausbauprojekte sind der Bahnknoten Köln, der RRX-Ausbau sowie der Banknoten Aachen.

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Pünktlichkeit

Die Verkehrsunternehmen im NVR sind vertraglich dazu angehalten, ein hohes Maß an Pünktlichkeit sicherzustellen. Durch ein strenges Controlling und empfindliche Strafen wird gewährleistet, dass die Einhaltung dieser Vorgabe im zentralen Interesse der Unternehmen liegt.

Dass Verspätungen auf einigen Linien trotzdem ein Ärgernis bleiben liegt auch daran, dass die Auslöser für Verspätungen oftmals nicht im Handlungsfeld der Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) liegen. Zu nennen sind etwa Überholungen durch Fern- und Güterverkehr, Störungsanfälligkeit stark belasteter Netzabschnitte, Langsamfahrstellen, Baustellen, Personenunfälle etc.

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Kapazitäten

Hintergrund für Kapazitätsausfälle ist in den meisten Fällen der Mangel an betriebsbereiten Fahrzeugen. In Zeiten steigender Fahrgastnachfrage und immer vollerer Züge wird es dabei zunehmend wichtiger, dass die Verkehrsunternehmen die vertraglich vereinbarten Sitzplatzkapazitäten auch tatsächlich erbringen.

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Stationsqualität

Jede Fahrt mit dem Schienenpersonennahverkehr (SPNV) beginnt an einer Station. Daher leistet die Attraktivität der Stationen einen entscheidenden Beitrag zur Attraktivität des Gesamtsystems. Bereits zum siebten Mal in Folge wurden alle SPNV-Stationen im NVR-Gebiet von Stationserfassern unter die Lupe genommen und bewertet.

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Fahrzeugzustand

Die wichtigsten technischen Elemente in den Zügen sind die Toiletten, die Außentüren sowie die Klimaanlage. Hinzu kommen die Informationssysteme, Beleuchtung und weitere Elemente. Wichtig sind weiterhin die Sauberkeit sowie die Freiheit von Vandalismusschäden.

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Entwicklung Fahrgastzahlen

Seit vielen Jahren steigt die Nachfrage im SPNV kontinuierlich an. Da kurzfristige Angebotssteigerungen unter den finanziellen und vor allem infrastrukturellen Rahmenbedingungen nicht im selben Maße möglich sind, kommt es im NVR zu immer volleren Zügen, insbesondere in der Hauptverkehrszeit. Aber: die Entwicklung der Fahrgastnachfrage verläuft nicht gleichförmig, es gibt deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Linien.

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Sicherheit und Personalbesetzung

Ein hohes Maß an Sicherheit im Öffentlichen Verkehr ist für viele Fahrgäste von großer Bedeutung. Die Verkehrsunternehmen und der Nahverkehr Rheinland möchten diese durch diverse Vorgaben und Maßnahmen sichern. Diese umfassen sämtliche Aspekte rund um das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste. Auch bei der Planung eines sicheren Ablaufs der An- und Abreise bei Großveranstaltungen wie Karneval, „Kölner Lichter“, der Spielemesse Gamescom oder den zahlreichen publikumsintensiven Fußballspielen in der Region ist der NVR eingebunden.

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Kundendialog

Der Austausch mit den Fahrgästen bietet dem NVR eine Chance, Probleme und Missstände zu erkennen und auf eine kontinuierliche Verbesserung der Qualität hinzuwirken. Neben den etablierten Kommunikationsformen wie Brief und E-Mail erreichen den NVR zunehmend viele Kundeneingaben über die Smartphone-App. Das webbasierte Formular des im Januar 2017 eingeführten Feedback-Formulars ist in den Fahrplanauskunfts-Apps des VRS und des AVV eingebunden.

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Kundenzufriedenheit

Seit 2002 gibt es im Zwei-Jahres-Rhythmus das „NRW-Kundenbarometer“, eine landesweit repräsentative Erhebung der Kundenzufriedenheit mit dem gesamten ÖPNV. Die Studie wird im Auftrag des Kompetenzcenter Marketing NRW sowie verschiedener Verkehrsverbünde und Zweckverbände durchgeführt, dabei fördert das Verkehrsministerium NRW einen Grundstock von 5.500 Interviews verteilt auf ganz NRW.

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