Verkehrsqualität

Zugausfälle

Hauptursache für Zugausfälle im NVR ist die intensive und weiter zunehmende Bautätigkeit am Streckennetz und an den Bahnhöfen. Die Arbeiten sind nötig, um zum einen das Bestandsnetz zu sanieren und zum anderen, um Infrastrukturengpässe zu beseitigen und Angebotsausweitungen zu ermöglichen.
 

Das Unwetter „Bernd“ im Juli, mit den Ausfällen während des Ereignisses sowie der teilweise bis heute gesperrten Infrastruktur (Infos zur aktuellen Lage), führt für das Jahr 2021 zu neuen Höchstwerten beim Zugausfall.
 

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Pünktlichkeit

Die Verkehrsunternehmen im NVR sind vertraglich dazu angehalten, ein hohes Maß an Pünktlichkeit sicherzustellen. Durch ein strenges Controlling und empfindliche Strafen wird gewährleistet, dass die Einhaltung dieser Vorgabe im zentralen Interesse der Unternehmen liegt. Dass Verspätungen auf vielen Linien trotzdem ein Ärgernis bleiben, liegt auch daran, dass die Auslöser für Verspätungen oftmals nicht im Handlungsfeld der Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) liegen, wie z.B. Überholungen durch Fern- und Güterverkehr, Störungsanfälligkeit stark belasteter Netzabschnitte, Langsamfahrstellen, Baustellen, Personenunfälle etc.


Vor allem im Herbst 2021 werden im Raum Köln sehr schlechte Pünktlichkeitswerte festgestellt, dies in erster Linie aufgrund einer komplexen Baustellensituation.

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Kapazitäten

Hintergrund für Kapazitätsausfälle ist in den meisten Fällen der Mangel an betriebsbereiten Fahrzeugen. In Zeiten steigender Fahrgastnachfrage und immer vollerer Züge wird es dabei zunehmend wichtiger, dass die Verkehrsunternehmen die vertraglich vereinbarten Sitzplatzkapazitäten auch tatsächlich erbringen.

In der Gesamttendenz für die Jahre 2020 und 2021 lässt sich eine leichte Verschlechterung bei der Bereitstellung der vertraglich vereinbarten Kapazitäten feststellen.

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Stationsqualität

Jede Fahrt mit dem Schienenpersonennahverkehr (SPNV) beginnt an einer Station. Daher leistet die Attraktivität der Stationen einen entscheidenden Beitrag zur Attraktivität des Gesamtsystems. Bereits zum neunten Mal in Folge wurden alle SPNV-Stationen im NVR-Gebiet von Stationserfassern unter die Lupe genommen und bewertet.

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Fahrzeugzustand

Für eine zunehmende Anzahl von Verkehrsverträgen sind Zustandsmängel an den Fahrzeugen vom Verkehrsunternehmen wagen- und tagesscharf zu melden. Dies ermöglicht dem NVR eine exakte Aussage darüber, welcher Anteil an der Verkehrsleistung durch Fahrzeuge erbracht wurde, die sich zur morgendlichen Betriebsaufnahme nicht in einwandfreiem Zustand befunden haben.


Nach einer Verbesserung im Jahr 2020 haben die Probleme mit Störungen an den Fahrzeugkomponenten im Jahr 2021 wieder zugenommen.


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Entwicklung Fahrgastzahlen

Die Corona-Pandemie führt seit dem Jahr 2020 erstmals nach vielen Jahren zu rückläufigen Fahrgastzahlen. Im zweiten Halbjahr 2021 beginnt die Nachfrage wieder anzusteigen.
 

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Sicherheit und Personalbesetzung

Ein hohes Maß an Sicherheit im Öffentlichen Verkehr ist für viele Fahrgäste von großer Bedeutung. Die Verkehrsunternehmen und der Nahverkehr Rheinland möchten diese durch diverse Vorgaben und Maßnahmen sichern. Diese umfassen sämtliche Aspekte rund um das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste. Auch bei der Planung eines sicheren Ablaufs der An- und Abreise bei Großveranstaltungen wie Karneval, „Kölner Lichter“, der Spielemesse Gamescom oder den zahlreichen publikumsintensiven Fußballspielen in der Region ist der NVR eingebunden.

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Kundendialog

Der Austausch mit den Fahrgästen bietet dem NVR eine Chance, Probleme und Missstände zu erkennen und auf eine kontinuierliche Verbesserung der Qualität hinzuwirken. Neben den etablierten Kommunikationsformen wie Brief und E-Mail erreichen den NVR zunehmend viele Kundeneingaben über die Smartphone-App. 

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Kundenzufriedenheit

Seit 2002 gibt es im Zwei-Jahres-Rhythmus das „NRW-Kundenbarometer“, eine landesweit repräsentative Erhebung der Kundenzufriedenheit mit dem gesamten ÖPNV. Die Studie wird im Auftrag des Kompetenzcenter Marketing NRW sowie verschiedener Verkehrsverbünde und Zweckverbände durchgeführt, dabei fördert das Verkehrsministerium NRW einen Grundstock von 5.500 Interviews verteilt auf ganz NRW. Die aktuelle Erhebung bezieht sich auf das Jahr 2020.
 

Die Corona-Pandemie hat tief in den Alltag aller eingegriffen, auch im Nahverkehr sind große Auswirkungen spür- und sichtbar.

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