Regionale Mobilitätsentwicklung

Aufgaben und Angebote der Regionalen Mobilitätsentwicklung im NVR

Neben den gesetzlichen Aufgaben des NVR als SPNV-Aufgabenträger sowie Träger der SPNV- und ÖPNV-Investitionsförderung in seinem Verbandsgebiet, bündelt der Bereich "Regionale Mobilitätsentwicklung" weitere Aktivitäten des NVR in verschiedenen Themengebieten, die die Kernaufgaben des NVR im Hinblick auf eine ganzheitliche Betrachtung von Mobilität erweitern.

So befasst sich der Bereich "Regionale Mobilitätsentwicklung" u.a. mit folgenden Aufgabenfeldern:

  • Umsetzungsberatung, Dienstleistungsangebote und Forschungsangebote zu Vernetzter Mobilität
  • Erstellung regionaler Konzepte
  • Klimaschutzmanagement auf Basis des „Klimaschutzteilkonzeptes Mobilität für das Rheinland“ 

Verbindende Elemente dieses vielfältigen Arbeitsspektrums sind die konzeptionelle Weiterentwicklung des Mobilitätsangebots im NVR-Gebiet und der Fokus auf die Umsetzbarkeit aller entwickelten Konzepte und Maßnahmen im Verbandsgebiet. 

 

Mobilstationen

Beratung und Unterstützung von Kommunen mit vielfältigen Angeboten und Planungshilfen zur Einrichtung von Mobilstationen.

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Klimaschutz-Management

Beratung der Kommunen und Kreise zu Klimaschutz-Maßnahmen.
 

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Dabei hat der Bereich "Regionale Mobilitätsentwicklung" den Anspruch, Impulse – insbesondere in Zukunftsthemen der Mobilität – für die Region zu setzen und versteht sich als Koordinator*in und Unterstützer*in in übergreifenden Prozessen. Alle Aufgabenfelder der Regionalen Mobilitätsentwicklung sind Querschnittsaufgaben und werden in enger Abstimmung bzw. gemeinsam mit den jeweiligen Partnern in der Region vorangetrieben.

Im Folgenden finden Sie Informationen zu den Projekten der Regionalen Mobilitätsentwicklung:

Mobilstationen

Viele Kommunen im Rheinland haben sich bereits auf den Weg gemacht, Mobilstationen zu planen und einzurichten. Der Nahverkehr Rheinland (NVR) berät und unterstützt zusammen mit dem Zukunftsnetz Mobilität NRW Kommunen mit vielfältigen Angeboten und Planungshilfen und informiert über das vorhandene Förderangebot.
 

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Klimaschutzmanagement

E-Ladesäule Fahrradparkhaus

Hauptaufgabe des Klimaschutzmanagements des Nahverkehr Rheinland ist die Beratung der Kommunen und Kreise zum Klimaschutz bei Planungen zu Verkehr und Mobilität, die Beratung zu Fördermitteln aus Klimaschutzprogrammen sowie der Aufbau eines regionalen Klimaschutz-Controllings zum Einfluss von Maßnahmen auf Treibhausgas-Emissionen.
 

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Forschungsprojekt "Mobilstationen in der Stadtregion Köln"

Im Forschungsprojekt "Mobilstationen in der Stadtregion Köln" wird am Beispiel der Stadtregion Köln untersucht, wie Mobilstationen als Schnittstellen für intermodale Mobilitätsangebote im Umweltverbund erfolgreich in einer Region umgesetzt werden können. Aus den Ergebnissen sollen Empfehlungen für die Gestaltung von Mobilstationen abgeleitet werden, die auf andere Stadtregionen in NRW und darüber hinaus in Deutschland und weltweit übertragbar sind.

 

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B+R-Buchungs- und Zugangssystem

BikeHotel Rösrath

Um Fahrradfahrten im Verbund mit dem ÖPNV attraktiver zu machen, bereitet der NVR gemeinsam mit dem Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe die Einführung eines Buchungs- und Zugangssystems für Stellplätze in verschließbaren Fahrradabstellanlagen vor.

Über ein Buchungsportal, welches v. a. auch in vorhandene Apps und Webseiten der Verkehrsräume integriert werden soll, können sich Nutzer künftig für jeden Standort NRW-weit über das Fahrradstellplatzangebot informieren und verlässlich einen Platz buchen und bezahlen. Die Kompatibilität mit bereits in NRW existierenden Portalen wie „DeinRadschloss“, „BikeParkBox“, „B+R-Offensive“ oder „Bike and Ride Box“ ist vorgesehen.

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Güterverkehrsstudie für das Gebiet der Metropolregion Rheinland

Ende 2020 hat der NVR eine „Güterverkehrsstudie für das Gebiet der Metropolregion Rheinland“ vergeben. Ziel der Güterverkehrsstudie ist es, mittels integraler Betrachtung aller Verkehrsströme konkret zu verortende, über den aktuellen Planungsstand hinausgehende infrastrukturelle Handlungsbedarfe vorrangig im Bereich der Schiene, aber auch im Bereich der Straße und der Güterverkehrsinfrastruktur (z. B. KV-Terminals) herauszuarbeiten, und darauf abgestimmt Flächen vorzuschlagen, die raumverträglich und bedarfsgerecht der Ansiedlung von verkehrsintensivem Gewerbe dienen können.

Die Studie wird in Kooperation mit dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr, der IHK-Initiative Rheinland und der Metropolregion Rheinland erstellt. 

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Regionales P+R-Konzept

Aktuell lässt der NVR ein regionales P+R-Konzept für sein Verbandsgebiet erstellen. Im Rahmen dieses Projektes wird ein integrierter Handlungsansatz zur Weiterentwicklung des P+R-Angebotes im NVR-Raum erarbeitet.
 

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Rahmenverträge für Mobilstationsausstattung

Um die Kommunen bei der Umsetzung von Mobilstationen zu unterstützen, bereitet der NVR gemeinsam mit der Deutschen Bahn AG Rahmenverträge zur Ausstattung von Mobilstationen vor. Diese umfassen die Herstellung, Lieferung und Montage von Mobilstationsstelen und Hinweisbeschilderungen, Fahrradboxen inkl. Bedienterminal und Softwaremiete sowie Fahrgastunterständen mit Gründach und wahlweise Photovoltaik-Modulen.

Das Angebot wird abrufberechtigten Kommunen, Verkehrsunternehmen und Stadt-/Kommunalwerken voraussichtlich ab dem 1. Quartal 2022 zur Verfügung stehen. Darüber hinaus wird im Rahmen der Kooperation ein Vorgehen abgestimmt, mit dessen Hilfe bei Initiative durch die Kommunen die Klärung der  Flächenverfügbarkeit sowie ggf. der Abschluss von Gestattungsverträgen für die Anlage von Mobilstationselementen im Umfeld von Bahnhöfen einfacher gemacht wird.

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SMART CITY PARTNERSCHAFT Stadt Köln, DB AG und NVR

Im September 2019 sind die Stadt Köln, die Deutsche Bahn AG und der NVR eine SMART CITY PARTNERSCHAFT eingegangen.

Durch gemeinsame Projekte zur Vernetzung von Mobilität, Logistik und Infrastruktur wollen die Partner mit Hilfe digitaler Lösungen und innovativer Ideen den öffentlichen Verkehr für die Bürgerinnen und Bürger klimafreundlicher und komfortabler gestalten.

Gleichzeitig sollen durch die Partnerschaft Wege gefunden werden, die Attraktivität von Bahnhöfen als Umsteige- und Serviceorte zu steigern und Erfahrungen für die Umsetzung eines flächendeckenden Netzes von Mobilstationen mit bedarfsgerechten Angeboten sowohl in der Stadt Köln als auch für die Region zu sammeln.

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CO2- und Kosteneffizienzrechner

CO2- und Kosteneffizienzrechner

Für Kommunen und Verkehrsunternehmen, aber auch für NVR, VRS und AVV ist es bislang schwierig, einzelne Maßnahmen im Mobilitätsbereich hinsichtlich der voraussichtlichen CO2‑Einsparung und ihrer gesamtgesellschaftlichen Kosteneffekte valide abschätzen zu können.

Die Kommunen beauftragen derartige Berechnungen oder erstellen diese selbständig. Dies erschwert durch eine fehlende Standardisierung die Vergleichbarkeit und ist vor allem für kleinere Kommunen selbst kaum zu leisten.

Zu diesem Zwecke entwickeln das Zukunftsnetz Mobilität NRW und das Klimaschutzmanagement des NVR gemeinsam ein CO2- und Kosteneffizienz-Berechnungstool, das Kommunen in NRW zur freien Nutzung bereitgestellt werden soll. Ziel ist es, eine NRW-weit einheitliche und browserbasierte Anwendung anzubieten, die den Kommunen Hinweise zur nachhaltigen Maßnahmenplanung gibt.

Die Erstellung des Berechnungstools erfolgt mit Unterstützung externer Auftragnehmer. Das Tool soll im 1. Quartal 2022 veröffentlicht werden.

Grundlagenuntersuchung Mobilität

Die Grundlagenuntersuchung Mobilität im Rheinland soll eine Planungsgrundlage für die konzeptionelle Arbeit zur Mobilitäts- und Verkehrsentwicklung sowie des Mobilitätsmanagements im gesamten NVR-Gebiet darstellen. In diesem Zusammenhang soll sie den in Aufstellung befindlichen Nahverkehrsplan des NVR ergänzen, eine Zusammenführung der Ergebnisse vorliegender oder in Arbeit befindlicher teilregionaler und sektoraler Untersuchungen, Projekte und Konzepte bilden sowie eine Grundlage für Kommunen und andere Akteure im NVR-Gebiet für deren Planungen im Mobilitätsbereich bieten.

Adressiert ist die Untersuchung an Politik, Fachöffentlichkeit, Verwaltungen sowie von diesen beauftragte Gutachter*innen.