17.05.2017

Rhein-Ruhr-Express: Umbau in Köln-Mülheim geht in die entscheidende Phase

Gleisneubau und Weicheneinbau abgeschlossen / Vollsperrung der S-Bahn Gleise am Wochenende 19. Mai bis 22. Mai / Schienenersatzverkehr für die S 6 zwischen Köln-Mülheim und Langenfeld (Rheinl)


Düsseldorf/Köln, 17. Mai 2017. Die Bauarbeiten in Köln-Mülheim für den Ausbau der Infrastruktur für den Rhein-Ruhr-Express kommen gut voran. Seit Anfang März werden beispielsweise Oberleitungsmasten neu gegründet. Vom 28. April bis 19. Mai 2017 werden Gleise und Weichen erneuert. Weitere Arbeiten finden direkt im Anschluss, am Wochenende vom 19. Mai, 19 Uhr, bis 22. Mai, 4 Uhr, für die neuen Oberleitungsanlagen statt. Es werden die neuen Oberleitungsmaste aufgestellt und der Fahrdraht wird auf gehangen.

Während der Hauptarbeiten wurden über zwei Kilometer Schienen ausgebaut und neu errichtet. Darüber hinaus wurden vier Weichen eingebaut. Im Rahmen der Sperrung muss die Leit- und Sicherungstechnik angepasst werden. Für alle Baumaßnahmen müssen die S-Bahn-Gleise gesperrt werden.

Schienenersatzverkehr für die S 6
Aufgrund der Sperrung fallen die Züge der S-Bahnlinie S 6 vom 19. Mai, ab 19 Uhr, durchgehend bis 22. Mai, um 4 Uhr, zwischen Langenfeld (Rheinland) und Köln-Nippes in beiden Richtungen aus. Zwischen Langenfeld (Rhld) und Köln-Mülheim verkehren Busse im Schienenersatzverkehr (SEV). Zwischen Köln-Mülheim und Köln-Nippes stehen den Fahrgästen alternativ auch die S-Bahnen der Linie S11 zur Verfügung.

Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bauinfos.deutschebahn.com/nrw und über die App „DB Bauarbeiten“ abrufbar. Dort kann auch ein Newsletter für einzelne Linien der DB abonniert werden. Weitere Informationen gibt es bei der Kundenhotline von DB Regio NRW unter 0180 6 464 006 (20 ct/Anruf a. d. Festnetz, Mobil max. 60 ct/Anruf) und dem kostenfreien BahnBau-Telefon unter 0800 5 99 66 55.

Hintergrund der Arbeiten:
Auf dem 2,3 Kilometer langen Abschnitt zwischen Köln-Mülheim und Köln-Stammheim wird der Abstand zwischen den S-Bahn-Gleisen vergrößert. Damit können künftig Güterzüge, die derzeit auf den Fernbahngleisen die schnellen Züge des Regional- und Fernverkehrs ausbremsen, auf das S-Bahn-Gleis verlagert werden. S-Bahn und Güterzug fahren aufgrund der Zughalte der S-Bahnen etwa die gleiche Durchschnittsgeschwindigkeit und haben deshalb keine gegenseitigen Staueffekte. Mit dieser Maßnahme wird der Güterverkehr lediglich verlagert und kein Mehrverkehr verursacht. Durch den Einbau der vier zusätzlichen Weichen wird die Flexibilität der Betriebsführung erhöht.

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht gänzlich zu vermeiden. Die Deutsche Bahn wird den Baulärm auf das unbedingt notwendige Maß beschränken und bittet die Anwohner um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten. Die Reisenden werden für die Erschwernisse im Reisezugverkehr um Verständnis gebeten.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Projektseite unter: www.deutschebahn.com/rrx

Pressekontakt:

Deutsche Bahn AG
Kirsten Verbeek
Sprecherin Nordrhein-Westfalen
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Pressesprecher
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