Rhein-Ruhr-Express (RRX)

Mit dem Rhein-Ruhr-Express (RRX) haben das Land NRW und die beteiligten Aufgabenträger wie der Zweckverband Nahverkehr Rheinland die Weichen für das zentrale Nahverkehrsprojekt des Landes gestellt. Auf der Kernstrecke zwischen Köln und Dortmund sollen zukünftig alle 15 Minuten moderne, leistungsstarke Doppelstockzüge rollen. Doch bereits vor dem eigentlichen Start des RRX kommt es schon bald zu Verbesserungen für die Fahrgäste.

Ab Dezember 2015 dürfen sich Pendler zwischen Köln und Düsseldorf bereits über die neue Linie RE6a freuen, die die stark frequentierte Strecke mit einem zusätzlichen stündlichen Angebot entlastet. Durch diese Linie, die ab Dezember 2016 in den Regelbetrieb der Linie RE6 integriert wird, erhält die Landeshauptstadt Düsseldorf erstmals eine direkte Anbindung an den Flughafen Köln-Bonn. Weitere Verbesserungen ab Fahrplanwechsel 2016: drei statt nur zwei stündliche Verbindungen zwischen Dortmund und Düsseldorf, fünf statt derzeit vier Fahrten pro Stunde zwischen Duisburg und Essen und drei statt bislang zwei Züge in der Stunde zwischen Düsseldorf und Köln. Die betrieblichen Anpassungen sorgen somit auch bereits vor Abschluss des Infrastrukturausbaus für den RRX für eine deutliche Entlastung des Rhein-Ruhr-Raumes.

Auch in puncto Fahrzeuge kommt es auf einigen Linien bereits vor dem Start des RRX zu Verbesserungen, wenn beispielsweise neue Lokomotiven Betriebsqualität und Pünktlichkeit verbessern. Ab Ende 2018 sollen dann nach und nach die neuen leistungsstarken RRX-Fahrzeuge zum Einsatz kommen und die Reisezeiten verkürzen. Auf die europaweite Ausschreibung zur Lieferung und Wartung der zukünftigen Fahrzeuge im Oktober 2013 folgte daher im Januar 2014 die Ausschreibung für den Betrieb der Züge: Rund 85 Doppelstock-Fahrzeuge sollen zunächst für einen so genannten RRX-Vorlaufbetrieb auf den heutigen Linien RE 1, RE 4, RE 5, RE 6 und RE 11 rollen. Leistungsvolumen: 14,2 Millionen Zug-Kilometer pro Jahr.

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Hinweis: in der Grafik sind nicht alle Halte dargestellt