euregiobahn (RB 20) und Nordast der Rurtalbahn (RB 21 Nord)

Im Frühjahr 2015 hat der Nahverkehr Rheinland (NVR) die Betriebsleistungen der euregiobahn und des Nordastes der Rurtalbahn zwischen Düren und Linnich mit jeweils einer Vertragslaufzeit von vier Jahren, also von Dezember 2016 bis Dezember 2020 unter Berücksichtigung einer einjährigen Verlängerungs- bzw. Abbestelloption ausgeschrieben. Die kurzen Vertragslaufzeiten sind zum einen auf die geplante Elektrifizierung der euregiobahn und zum anderen auf den beabsichtigten Einsatz von Fahrzeugen mit alternativen Antriebssystemen auf der nördlichen Rurtalbahn zurückzuführen. Beide Vorhaben sollen in einigen Jahren realisiert sein.

Die RB 20 fährt von Aachen bis nach Düren bzw. Stolberg-Altstadt und in der anderen Richtung von Aachen über Herzogenrath und Alsdorf über die sogenannte Ringbahn bis nach Stolberg Hbf. Die Betriebsleistung in einem Volumen von ca. 1,5 Mio. Zugkilometer pro Jahr verbleibt bei der DB Regio AG, die weiterhin die bewährten VT 643-Fahrzeuge einsetzen wird.

Wie die euregiobahn wurde auch die RB 21 Nord zum ersten Mal europaweit ausgeschrieben. Deren Infrastruktur wurde 1993 von der Dürener Kreisbahn übernommen und seit 2002 existiert das Nahverkehrsangebot. Die Rurtalbahn GmbH wird die Betriebsleistungen mit einem jährlichen Volumen von ca. 0,43 Mio. Zugkilometer auch weiterhin erbringen. Ab 2017 werden auf dem Nordast der Rurtalbahn auch Neufahrzeuge des Typs Lint 54 der Firma Alstom mit Klimaanlage eingesetzt. Sie werden dann auch den neueinzurichtenden Haltepunkt „An den Aspen“ im Stadtgebiet Jülichs bedienen.