Regionales P+R-Konzept

Handlungsansatz zur Weiterentwicklung des P+R-Angebotes im NVR

Der NVR hat durch seine Aufgabe der Koordinierung des Verkehrsangebotes, durch die Funktion von P+R als Zubringer zu dem vom NVR finanzierten SPNV sowie als Bewilligungsbehörde für Investitionen in P+R-Anlagen ein großes Interesse an einer bedarfsgerechten Ausgestaltung des P+R-Angebotes in seinem Verbandsgebiet.

Aus diesem Grund hat er die Erstellung eines regionalen P+R-Konzeptes in Auftrag gegeben, dessen Ergebnisse im Oktober 2022 vorgestellt wurden.

Kernziel des P+R-Konzeptes war es zu ermitteln, an welchen Standorten unter einem gesamtregionalen Blickwinkel noch Potenziale für eine Ausweitung des P+R-Angebotes bestehen, um noch mehr Menschen – zumindest teilweise – zum Umstieg auf den ÖPNV zu bewegen.

 

Zusätzlich wurden im Rahmen des Projektes auch folgende Ergebnisse erzielt:

  • Erarbeitung allgemeiner Standards zu Qualität und Platzierung von P+R-Anlagen,
     
  • Untersuchung von Modellen für Bewirtschaftung und Zugangsbeschränkung von P+R-Anlagen und Identifizierung von Standorten, die sich für eine Bewirtschaftung anbieten würden,
     
  • Ermittlung von B+R-Potenzialen an den P+R-Standorten.

Das regionale P+R-Konzept soll Kreisen, Kommunen und Verkehrsunternehmen als Grundlage für weitergehende P+R-Planungen vor Ort dienen. Es liefert aber auch Hinweise, inwieweit Alternativen zum Ausbau von P+R den Umweltverbund weiter stärken könnten.

Insgesamt wurden im Rahmen des P+R-Konzepts 183 P+R-Standorte mit rund 28.000 Stellplätzen betrachtet. Auf Basis modellbasierter Analysen wurden auf dieser Grundlage für das Prognosejahr 2030 im NVR-Gebiet 28 Potenzialstandorte identifiziert, an denen rund 2.400 zusätzliche Stellplätze realisiert werden könnten.