Corona-Virus: Aktuelle Lage

Die Landesregierung NRW setzt die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) vom vergangenen Donnerstag und das neue Infektionsschutzgesetz konsequent um und hat die Coronaschutzverordnung für Nordrhein-Westfalen mit Gültigkeit ab 24.11.2021 entsprechend angepasst.

Wie verschiedene internationale Studien belegen, ist der öffentliche Nahverkehr kein Infektionstreiber. Um die Infektionsgefahr jedoch weiterhin so gering wie möglich zu halten, gilt seit dem 24.11.2021 auch im Nahverkehr die 3G-Regel: Das heißt, in allen Fahrzeugen dürfen nur noch geimpfte, genesene oder getestete Personen mitfahren!

Weiterhin ist es verpflichtend, in Bussen und Bahnen sowie in Gebäuden der ÖPNV-​Infrastruktur eine medizinische Maske (sogenannte OP-​Maske) oder eine Maske des Standards FFP2, KN95 oder N95 zu tragen. Bei einem Verstoß gegen die Maskenpflicht wird ein Bußgeld in Höhe von bis zu 150 Euro erhoben. 

Außerdem werden alle Fahrgäste darum gebeten, die Hygieneregeln zu beachten und so gut es geht den Mindestabstand einzuhalten. Es wird zudem empfohlen, die Corona-​Warn-App der Bundesregierung zu nutzen.

Aktuelle Informationen zur 3G-Regelung

Durch die 3G-Pflicht dürfen seit dem 24.11.21. im NRW-Nahverkehr nur noch Personen mitfahren, die geimpft, genesen oder getestet sind.

Die 3G-Pflicht gilt sowohl für Fahrgäste als auch für das Personal der Verkehrsunternehmen in den Fahrzeugen. So soll der Anstieg von Corona-Neuinfektionen eingedämmt werden.

Die 3G-Pflicht gilt in allen Bussen, Straßen-, Stadt- und U-Bahnen sowie in Fern- und Nahverkehrszügen (S-Bahn, Regionalbahn, Regionalexpress). An Bahnsteigen, Haltestellen und in Gebäuden ist kein 3G-Nachweis erforderlich.

Die Zugbegleiter*innen und das Sicherheitspersonal der Verkehrsunternehmen führen teilweise gemeinsam mit den Ordnungsämtern stichprobenartige Kontrollen der 3G-Nachweise in ÖPNV-Fahrzeugen durch.

Bei einer Kontrolle müssen Fahrgäste auf Verlangen einen 3G-Nachweis vorlegen. Wer keinen 3G-Nachweis vorlegen kann, muss ein Bußgeld zahlen. Außerdem müssen Fahrgäste ohne gültigen Nachweis das Fahrzeug verlassen.

Halten Sie Ihren 3G-Nachweis stets bereit, um ihn nach Aufforderung vorzeigen zu können.

Wer keinen 3G-Nachweis vorlegen kann, muss ein Bußgeld zahlen. Außerdem müssen Fahrgäste ohne gültigen Nachweis das Fahrzeug verlassen.

 

Kinder bis zum sechsten Lebensjahr sowie Schüler*innen aller Schulformen sind von der 3G-Regel ausgenommen und müssen keinen Nachweis erbringen.

Das gilt auch für volljährige Schüler*innen. Dies gilt nicht für Studierende an Universitäten, Fachhochschulen und weiteren Hochschulen.

Azubis ab 16 Jahren gelten an Unterrichtstagen als Schüler und damit als getestet, und an Anwesenheitstagen im Betrieb als Arbeitnehmer und damit als 3G-relevant.

Als getestet gelten Fahrgäste, die einen amtlichen negativen Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) oder einen amtlichen negativen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) vorzeigen können.

Selbsttests werden nicht anerkannt.

 

Die 3G-Nachweispflicht gilt vom 24. November 2021 bis vorerst 19. März 2022.

Aktuelle Informationen zur Maskenpflicht

Das Tragen von Mund-​​​Nase-Bedeckungen hat sich in der Pandemie als besonders wirkungsvoll erwiesen.

Daher gilt eine Befreiung von der Maskenpflicht lediglich an Haltestellen des ÖPNV "im Freien", sofern der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann.

An unterirdischen Haltestellen, in Bahnhofsgebäuden, in Warteschlangen sowie während der Fahrt bleibt es bei der Pflicht, mindestens medizinische Masken (sog. OP-Masken) tragen zu müssen. 

Stoffmasken, Tücher,  Schals sowie andere Alltagsmasken sind weiterhin nicht erlaubt.

Medizinische Masken sind sogenannte OP-Masken und Masken des Typs FFP2 und KN95

Solche medizinischen Masken schützen sowohl den Träger der Maske, als auch die anderen!

Die Maskenpflicht gilt in Bussen und Bahnen sowie an unterirdischen Bahnsteigen, Haltestellen und in Bahnhöfen sowie in Warteschlangen.

An oberirdischen Haltestellen und Bahnsteigen muss nur dann eine Maske getragen werden, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.

Zur Reduzierung des Infektionsrisikos bitten wir alle Fahrgäste, sich bestmöglich auf den Bahnsteigen und in den Fahrzeugen zu verteilen und alle Türen zu benutzen.

Wer keine zulässige Maske trägt oder lediglich ein Visier, eine textile (Alltags-​​)Maske, ein Tuch oder einen Schal, handelt ordnungswidrig und muss bei Kontrollen ohne vorherige Ermahnung ein Bußgeld von bis zu 150 Euro zahlen.

Falls Sie ein Attest haben, das Sie von der Verpflichtung zum Tragen einer Maske befreit, zeigen Sie dies bei Kontrollen bitte unaufgefordert vor.

Von der Verpflichtung zum Tragen einer Maske ausgenommen sind:

- Kinder, die das 6. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, sowie

- Personen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können. Das Vorliegen der medizinischen Gründe ist durch ein ärztliches Zeugnis nachzuweisen, welches auf Verlangen vorzulegen ist.

Mit Bus und Bahn gesund ans Ziel

Gesund ans Ziel mit dem Nahverkehr Rheinland
per Klick zu Youtube...

Durch Corona hat sich viel verändert – auch das Bahn fahren. Denn in Bahnhöfen und Zügen gelten die bekannten Regeln. Mund-Nasen-Bedeckung tragen, Hygiene beachten, möglichst Abstand halten. Was sich nicht geändert hat, ist das Angebot.

Was der Nahverkehr Rheinland tut, damit während der Pandemie alle gesund ans Ziel kommen, erfährst du im folgenden Video:

Gesund zum Ziel (Video)

Was können Sie sonst noch tun, um sich und andere zu schützen?

  • Halten Sie an Bahnsteigen, Haltestellen und in Fahrzeugen Abstand zu anderen Fahrgästen.
     
  • Lassen Sie andere Fahrgäste erst aussteigen und steigen dann ein.
     
  • Fahren Sie nach Möglichkeit früher oder später als sonst üblich, um die Hauptverkehrszeiten zu vermeiden.
     
  • Verzichten Sie möglichst darauf, während der Fahrt oder beim Warten zu essen und zu trinken. Bitte meiden Sie längere Telefonate.

Beachten Sie die allgemeinen Hygieneregeln:  

  • Waschen Sie sich häufig Ihre Hände mit Seife und Wasser für mindestens 20 Sekunden.
     
  • Vermeiden Sie Berührungen von Mund, Augen und Nase.
     
  • Beachten Sie die Nies- und Husten-Etikette: Verwenden Sie ein Taschentuch oder die Armbeuge. Wenden Sie sich von anderen Personen ab, wenn Sie husten oder niesen müssen.
     
  • Verzichten Sie auf Berührungen, wie beispielsweise das Händeschütteln.

Weitere Informationen und wichtige Adressen

Robert-Koch-Institut:

RKI - Coronavirus


Bundesgesundheitsministerium:

BMG - Aktuelle Lage