Von NVR und DB reaktivierter Bahnsteig ist fertiggestellt

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3,8 Millionen Euro Gesamtkosten für das Projekt im Euskirchener Bahnhof – Stundentakt auf der Eifel-Bördebahn erst im Laufe des kommenden Jahres möglich

Euskirchen/Köln. Am Euskirchener Bahnhof wurde heute der vom Nahverkehr Rheinland (NVR) und der Deutschen Bahn (DB) reaktivierte Bahnsteig an Gleis 46 in Betrieb genommen. Somit können zukünftig die Züge der Eifel-Bördebahn (RB 28) dort halten. Bei den Umbauarbeiten wurde der Bahnsteig auf 145 Meter verlängert und auf eine Höhe von 55 Zentimetern gebracht. In diesem Zusammenhang wurden Bahnsteigausstattung, Wegleitsystem, Beleuchtung und Wetterschutzhäuser neu gebaut und es gibt eine stufenfreie Zuwegung und eine Rampe.
Zudem mussten die Signalanlagen angepasst werden. Die Gesamtkosten des Projekts, das komplett vom NVR gefördert wurde, belaufen sich auf 3,8 Millionen Euro.

Durch die Reaktivierung des Bahnsteigs kommt es im Euskirchener Bahnhof zu einer deutlichen Entspannung des stark frequentierten Knotenpunkts. Die RB 28 muss jetzt nicht mehr die Gleise der Eifelstrecke queren. Bislang mussten die Züge der Eifel-Bördebahn auf Gleis 4 wenden.

Voraussichtlich erst im Laufe des Jahres 2022 wird die RB 28 im Stundentakt fahren können. Der bislang bestehende Zwei-Stunden-Takt sollte zum Fahrplanwechsel im kommenden Dezember angepasst werden. Bei den Arbeiten zur Infrastrukturmodernisierung müssen die Projektbeteiligten jedoch noch technische Probleme lösen. Diese lassen sich nicht bis zum Dezember 2021 beheben. Vor allem die Telekommunikationsanlagen an den Elektronischen Stellwerken (ESTW) Euskirchen (DB Netz) und Zülpich (Rurtalbahn) müssen neu geplant und ausgetauscht werden.

 

 

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