15 Maßnahmen gegen den Kollaps

Ein 2012 veröffentlichtes Gutachten, das der NVR und DB Netz in Zusammenarbeit mit dem Landesverkehrsministerium NRW auf den Weg gebracht haben, weist den richtigen Weg: Ein stufenweise umsetzbares Gesamtkonzept aus 15 Infrastrukturmaßnahmen kann den Bahnknoten Köln kombiniert mit optimierten Betriebsabläufen wirkungsvoll entlasten und für die Verkehrsströme der Zukunft rüsten.

Aus dem Gesamtkonzept der 15 Infrastrukturmaßnahmen sind diejenigen des S-Bahn-Ausbaus als Erstes in Angriff genommen und soweit ausgearbeitet worden, dass die Finanzierung der Planung gesichert werden kann. Hierzu zählen der Ausbau der S 11, der S-Bahn-Stammstrecke Köln mit den beiden zentralen Kölner Bahnhöfen sowie das „Ergänzungspaket“ mit dem Ausbau der Regionalbahn RB 38 („Erftbahn“) zur Erft-S-Bahn.

Einzelmaßnahmen - Übersicht

1. Ausbau der S-Bahn-Stammstrecke für eine 2,5 Minuten-Zugfolge

2. Überwerfungsbauwerk Hürth-Kalscheuren

3. Neubau der Westspange in drei Bauabschnitten

4. Ausbau der Gleisverbindung Bahnhof Köln Messe/Deutz

5. Verlängerung der Schnellfahrstrecke Köln - Rhein/Main

6. Ausbau von Köln Bonntor zum Personenbahnhof (Station „Bonner Wall“)

7. Ausbau Gleisverbindung Köln Hbf

8. Streckenelektrifizierungen

9. Ausbau der Erftbahn zur S-Bahn

10. Verbindung der Strecke Mönchengladbach - Köln mit der S-Bahn-Strecke Düren - Köln

11. Ausbau der Oberbergischen Bahn

12. Linke Rheinstrecke/Bf Sechtem

13. Aachen-Rothe Erde: Neubau Überholungsgleis

14. Köln-Gremberg: Überwerfungsbauwerk

15. Verbindungsstrecke „Rheydter Kurve“ (Perspektivplanung)