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Ausgabe 3/2022
 

Sehr geehrte Leser*innen,

die Sommerferien stehen kurz bevor und dies möchten wir nutzen, um Ihnen mit diesem Newsletter einen Ausblick auf die anstehenden Arbeiten und deren Auswirkungen auf den Schienenverkehr im Bereich des Nahverkehr Rheinland (NVR) zu geben. Bitte beachten Sie, dass es in Einzelfällen zu kurzfristigen Änderungen kommen kann. Neben dem Ausblick auf die Baustellen finden Sie wie gewohnt eine Auswahl wichtiger Themen, die für den NVR und die Region von Bedeutung sind. So schauen wir auf die 4. Bahnknoten-Konferenz, die in der vergangenen Woche stattgefunden hat, sowie auf die Qualitätsberichte, die der NVR jedes Jahr veröffentlicht.

Viel Spaß beim Lesen. Bleiben Sie gesund!

Ihr NVR-Newsletter-Team

 

Baustellenausblick für die kommenden Monate

Die Modernisierung der Schieneninfrastruktur wird weiter vorangetrieben. Die größten Projekte in unserer Region sind weiterhin der Ausbau für den Rhein-Ruhr-Express (RRX), die Arbeiten für die Elektronischen Stellwerke (ESTW) Köln Hbf und Köln linker Rhein sowie der Ausbau für die S 13.

  • 17.06.2022 bis August 2023: RRX-Ausbau zwischen Köln und Düsseldorf
    Ausbau RRX, Sperrung der S-Bahn- und teils der Fernbahngleise in drei unterschiedlichen Phasen

  • 24.06.2022 bis 05.08.2022: Dalheim – Mönchengladbach-Rheindahlen
    Streckensperrung und Haltausfälle bei der RB 34 aufgrund von Bahnsteigarbeiten

  • 26.06.2022 bis 05.08.2022: S-Bahn Köln
    Nächtliche Teil- und Haltausfälle sowie einzelne Umleitungen im Stadtgebiet Köln aufgrund des Rückbaus des alten Signalsystems der S-Bahn Köln (fünf verschiedene Phasen)

  • 06.07.2022 bis 11.07.2022: Aachen West – Kohlscheid
    Eingleisige Betriebsführung aufgrund einer Weichenerneuerung; Haltausfall Aachen West bei RB 20 und RB 33, Teilausfall RE 18, Verspätungsfahrten beim RE 4

  • 05.08.2022 bis 08.08.2022: Brückenarbeiten Köln-Deutz
    Aufgrund von Arbeiten an den Brücken über die Deutz-Mülheimer Straße kommt es zu einer Totalsperrung der Regionalverkehrsgleise der Siegstrecke sowie der Zufahrt zum Betriebsbahnhof Deutzerfeld; Teilausfälle und Umleitungen

Die Baumaßnahmen mit größeren Auswirkungen auf den Regionalverkehr immer im Blick: In unserer neuen Baustellenvorschau haben wir für Sie die größeren Baumaßnahmen zusammengestellt: Baustellenvorschau

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Die Ersatzfahrpläne finden Sie in der Regel 14 Tage vorher in den Onlineauskunftsmedien. Detaillierte Informationen werden auch stets auf den Internetseiten des NVR, des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS), des Aachener Verkehrsverbundes (AVV), auf den Internetseiten der jeweiligen Verkehrsunternehmen und auf www.zuginfo.nrw veröffentlicht.

 
4. Kölner Bahnknoten-Konferenz lockt 350 Teilnehmende an

4. Kölner Bahnknoten-Konferenz lockt 350 Teilnehmende an

Der Bahnknoten Köln ist ein Nadelöhr, durch das jährlich 440.000 Züge und (vor der Corona-Pandemie) mehr als 100 Millionen Fahrgäste unterwegs sind. Um den stark belasteten Knoten fit zu machen für die Zukunft, planen der NVR und die Deutsche Bahn (DB) im engen Schulterschluss seine Modernisierung. Neben einer Vielzahl an Teilprojekten, die ein Gutachten identifiziert hat, laufen zahlreiche weitere Aktivitäten, die mithelfen, den Knoten zu ertüchtigen.

An der 4. Kölner Bahnknoten-Konferenz haben am 13. Juni dieses Jahres 350 Vertreterinnen und Vertreter aus der Politik und der Wirtschaft, von Städten, Gemeinden und Kreisen sowie von Interessensverbänden teilgenommen. Am Programm haben sich u.a. Susanne Henckel, Staatssekretärin im Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV), Ina Brandes, Ministerin für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, sowie Frank Sennhenn, Vorstandsvorsitzender der DB Netz AG, beteiligt.

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NVR und VRR schreiben 100 neue S-Bahn-Fahrzeuge aus
Copyright: Neomind 2022

Im Kölner S-Bahn-Netz der Zukunft sollen einmal viel mehr Fahrgäste unterwegs sein als heute. Dafür muss nicht nur das Streckennetz ausgebaut werden. Es werden auch Fahrzeuge benötigt, die ihren Teil dazu beitragen, mehr Kapazitäten sowie Qualität auf der Schiene anbieten zu können. Um diese S-Bahn-Züge zu beschaffen, hat der NVR gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) als Juniorpartner nun eine Ausschreibung gestartet.

Es geht um rund 100 neue Züge. Die neuen Fahrzeuge werden bis zu 25 Prozent mehr Kapazität bringen und wesentlich mehr Komfort bieten als die derzeitigen. Ein besonderer Clou: Sie lassen sich flexibel an unterschiedliche Nutzungen anpassen. Nach derzeitigem Stand der Planungen sollen die neuen S-Bahn-Fahrzeuge zwischen 2027 und 2029 in den Betrieb gehen und nach und nach die alten S-Bahn-Züge ersetzen. (Foto: © Neomind)

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Qualität der Stationen im Rheinland steigt

Der NVR hat auch im vergangenen Jahr wieder einen kritischen Blick auf die Bahnhöfe und Haltepunkte im Verbundgebiet geworfen. Diesmal wurden beinahe alle Stationen erstmals zwei Mal komplett von den NVR-Profitestern in Augenschein genommen (Ausnahme: vom Unwetter „Bernd“ betroffene Bahnhöfe). Herausgekommen ist der neue Stationsbericht für das Jahr 2021. Das Fazit: Beim Gesamtergebnis gab es eine deutliche Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr: In der besten Kategorie (akzeptabel) landeten 2021 insgesamt 149 Stationen, dies entspricht einem Anteil von 75 Prozent.

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SPNV-Qualität sinkt im Vergleich zum Vorjahr

Der Zugverkehr war im vergangenen Jahr geprägt von den Auswirkungen der Corona-Pandemie und den katastrophalen Folgen durch das Unwetter im Juli 2021. Diese und weitere Gründe wie eine Vielzahl von Baustellen im Herbst und eine umfangreiche Störung eines elektronischen Stellwerks führten unter anderem zu einer Verschärfung der Verspätungssituation, neuen Höchstwerten beim Zugausfall und einem weiteren Rückgang der Fahrgastzahlen.

Die genauen Ergebnisse haben wir im diesjährigen Bericht zur SPNV-Qualität zusammengetragen.

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Rahmenverträge für Mobilstationselemente

Mithilfe der europaweit ausgeschriebenen Rahmenverträge ermöglicht es der NVR zusammen mit der Deutschen Bahn den verbandsangehörigen Kommunen, Verkehrsunternehmen sowie Stadt- und Gemeindewerken, Ausstattungselemente von Mobilstationen ohne eigene Ausschreibung leichter und günstiger zu beschaffen.

Ziel ist es, die Errichtung von Mobilstationen zu beschleunigen und einheitliche Standards im NVR-Gebiet zu schaffen. Darüber hinaus hat der NVR im Rahmen der Kooperation mit der Deutschen Bahn ein Vorgehen abgestimmt, mit dessen Hilfe die Klärung von Flächenverfügbarkeiten sowie gegebenenfalls der Abschluss von Gestattungsverträgen für die Errichtung von Mobilstationselementen im Umfeld von Bahnhöfen erleichtert wird.

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Eifelstrecke von Mechernich bis Kall wieder befahrbar

Auf der Eifelstrecke von Köln Richtung Trier konnte ein weiteres, von der Flut im Sommer des vergangenen Jahres zerstörtes Teilstück wieder in Betrieb genommen werden. Seit dem kleinen Fahrplanwechsel am 12. Juni 2022 rollen die Züge wieder zwischen Mechernich und Kall.

Während der Reparaturarbeiten konnten bereits erste vorbereitende Arbeiten für die geplante Elektrifizierung durchgeführt werden.

Der umfassende Wiederaufbau des sich anschließenden Eifelstreckenabschnitts zwischen Kall und Nettersheim ist bis Ende 2023 geplant.

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