07.08.2018

NVR, Stadt Köln und KVB investieren rund 15 Millionen Euro für mehr Komfort an den U-Bahnhaltestellen

Neue Rolltreppen für die Stadtbezirke Innenstadt und Ehrenfeld


Köln, 07. August 2018. Die Rolltreppen von 12 U-Bahnhaltestellen in den Stadtbezirken Innenstadt (linksrheinisch) und Ehrenfeld werden in den nächsten Jahren erneuert. Der Nahverkehr Rheinland (NVR) hat einem Förderantrag der Kölner Verkehrs-Betriebe AG stattgegeben, nach dem in den Jahren 2019 bis 2022 insgesamt 39 Fahrtreppen in Kölner U-Bahnhaltestellen modernisiert werden. Der NVR fördert die fast 15 Millionen Euro teure Maßnahme mit rund 12,7 Millionen Euro, die Restsumme übernehmen KVB und Stadt Köln als Eigenanteil. Durch die Modernisierung werden die Anforderungen an die Barrierefreiheit erfüllt und wesentliche Verbesserungen für mobilitätseingeschränkte Personen erreicht.

Erneuert werden die Fahrtreppen an folgenden Haltestellen: Innenstadt: Appellhofplatz, Dom/Hbf., Friesenplatz, Heumarkt, Reichenspergerplatz und Rudolfplatz sowie Ehrenfeld: Akazienweg, Äußere Kanalstraße, Körnerstraße, Leyendeckerstraße, Piusstraße und Venloer Str./Gürtel.

Die Fahrtreppen in Ehrenfeld wurden im Rahmen des Baus des Stadtbahntunnels in Ehrenfeld in den Jahren 1988 bis 1991 eingebaut. Sie sind somit bereits seit 27 bis 30 Jahren in Betrieb. Die übrigen Fahrtreppen wurden zwischen 1970 (Reichenspergerplatz) und 1999  (Dom/Hbf.) eingebaut und sind somit bereits seit 19 bis 48 Jahren in Betrieb. „Alle im Rahmen der Fördermaßnahme enthaltenen Fahrtreppen entsprechen nicht mehr dem heutigen Stand der Technik und die Verfügbarkeit ist aufgrund des Alters und der zum Teil langjährigen Witterungseinflüsse nur noch schwer zu gewährleisten. Der Austausch dieser Fahrtreppen ist somit dringend erforderlich. Das ist gut investiertes Geld insbesondere für unsere mobilitätseingeschränkten Fahrgäste“, so NVR-Geschäftsführer Dr. Norbert Reinkober.

KVB-Vorstandsvorsitzender Jürgen Fenske: „Rolltreppen sollen den Zugang zu unserer U-Bahn insbesondere für Senioren und Fahrgäste mit Handicap erleichtern. Mit diesem Erneuerungsprogramm und der Förderung durch den NVR wollen wir die Rolltreppen für die nächsten Jahre wieder fit machen.“ „Funktionierende Fahrtreppen sind insbesondere für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste unerlässlich. Das Programm und die Förderung hilft uns die Erneuerung der Fahrtreppen zügig voranzutreiben und trägt somit wesentlich zu einem zuverlässigeren Mobilitätsangebot bei“, freute sich Andrea Blome, Beigeordnete für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur der Stadt Köln, über die positiven Nachrichten aus dem Hause des NVR.

Die Funktionsverbesserung wird u. a. durch eine erhöhte Sicherheit (gelb markierte Hinter- und Seitenkanten, sanfter Anlauf und ebener Vorlauf von 3 Stufen im Antrittsbereich), eine erhöhte Verfügbarkeit der Fahrtreppen (weniger Störungen), die zusätzliche Funktion eines richtungsabhängigen Wechselbetriebs, eine höhere Energieeffizienz und eine geringere Umweltbelastung erreicht. Die Anforderungen an die Barrierefreiheit werden erfüllt und es werden wesentliche Verbesserungen für mobilitätseingeschränkte Personen erreicht.

Der Baubeginn ist für Mitte 2019 geplant. Die Vergabe soll bereits Anfang 2019 erfolgen. Die Umsetzung erfolgt in den Jahren 2019 bis 2022, wobei jedes Jahr ca. 9 - 10 Fahrtreppen erneuert werden sollen. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme erfolgt sukzessive und soll Ende 2022 für die Gesamtmaßnahme abgeschlossen sein.

 

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