Nord-Süd Stadtbahn Köln

Für die „im besonderen Landesinteresse“ stehende Fördermaßnahme „Nord-Süd Stadtbahn Köln“ ist der Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NVR) Bewilligungsbehörde und damit auch für die zuwendungsrechtliche Abwicklung dieser Fördermaßnahmen zuständig.

Die Nord-Süd-Stadtbahn Köln besteht aus 3 Baustufen: Mit der 1. Baustufe wird die neue Stadtbahn unterirdisch von der Haltestelle „Breslauer Platz“ am Kölner Hauptbahnhof bis zur Haltestelle „Marktstraße“ in Köln-Raderberg geführt. Insgesamt sind 7 unterirdische und mit der Haltestelle „Marktstraße“ eine oberirdische Haltestelle vorgesehen. Die 2. Baustufe schafft die Verbindung der 1. Baustufe mit der bestehenden Rheinuferbahn (Linie 16). Sie führt von der Haltestelle „Bonner Wall“ zum Gustav-Heinemann-Ufer im Bereich der Südbrücke und verläuft größtenteils unterirdisch. Die 3. Baustufe führt im Verlauf der Bonner Straße oberirdisch von der Haltestelle „Marktstraße“ in Richtung Süden bis zur Haltestelle „Arnoldshöhe“ am Verteilerkreis Süd.

Inzwischen sind für den Bau aller drei Baustufen der Nord-Süd Stadtbahn Fördermittel von rund 749 Mio. € bei einem Fördersatz von 90 % bewilligt. Eine Erhöhung um weitere rund 20 Mio. € ist noch möglich und wird geprüft. Die Planung der 1. Baustufe wurde zusätzlich bereits mit rund 26 Mio. € gefördert.

Das Projekt wird seit dem Jahr 2000 durch die „Projektgruppe Finanzierung“ (PGF) begleitet. Vertreter des NVR, der Kölner Verkehrs-Betriebe AG und der Stadt Köln prüfen die Planungs- und Kostenänderungen auf ihre Wirtschaftlichkeit, Angemessenheit und Förderfähigkeit. Im Jahr 2004 wurde die Projektgruppe durch einen Arbeitskreis ergänzt, in dem spezielle Themen des Kosten- und Qualitätsmanagements vertieft behandelt werden.

Weitere Informationen auf der Website der Kölner Verkehrs-Betriebe AG und der Stadt Köln.